Shigofumi
Aus dem Archiv: Anime of the Week 5 (19.05.2008)
Die Woche ist noch ziemlich jung – und hier habt ihr gleich zum Einstieg ein Review über einen sehr schöne Titel.
Eigentlich wollte ich wieder ein ‘normales’ und ein Käse- Review machen – aber dafür fehlt es mir ernsthaft an Titeln die schlecht genug wären um auf solche Art und Weise präsentiert zu werden. Wenn ihr ‘würdige Kandidaten’ habt, lasst es mich wissen !
und nun zum wichtigen…
Shigofumi
Die Zusammenfassung:
Fumika ist eine Briefträgerin der besonderen Art: Sie kommt aus dem Reich der Toten und überbringt die letzten Worte der Verstorbenen an die Lebenden. Bei ihrer Aufgabe wird sie mit den verschiedensten Arten des Todes konfrontiert: Selbstmord, Mord, Krankheit, Alter, Unfälle…
Die Optik
Relativ unaffällig ist die Optik ansehnlich, aber nicht hervorragend. Es gibt in dem Punkt wenig zu sagen da sowohl Stil als auch Qualität guter Durchschnitt sind.
Die Akkustik
Passend zur Thematik ist die musikalische Untermalung meistens schwermütig oder leicht repetiv – wirkt aber gut inszeniert und rundet die Erzählung ab. Das Intro wirkt etwas verstörend und polarisiert durch die harten Klangkontraste. Das Outro ist erwartungsgemäß ein sanfter Ohrwurm der für einen gewissen „Nachgeschmack“ der einzelnen Folgen sorgt.
Die Handlung
Bis zu diesem Punkt ist Shigofumi bloß guter Durchschnitt – aber die Handlung ist was diese Serie hervorhebt. Das Thema ist der Tod. Wer sich Shigofumi ansehen möchte, sollte sich darauf gefasst machen das dabei keine Kompromisse eingegangen werden und jeder Tod ernst und mit Konsequenzen dargestellt wird. Die Handvoll Charaktere die man durch die Serie begleitet sind schön ausgearbeitet und bieten gewissen Wiedererkennungs / Identifizierungspotenzial. Deren Geschichte rund um Fumika wird um so fesselnder je weiter die Geschichte fortschreitet und je mehr die Geheimnisse um die schweigsame Briefträgerin gelüftet werden.
Das Fazit
Aufgrund der Beschreibung von anidB hätte ich nicht mit so einem Werk gerechnet – dementsprechend war ich dann von den ersten Folgen überrascht. Die anfängliche Überaschung wandelt sich dann in Neugier wie das Thema weitergeführt wird- und zieht den Zuschauer durch eine Reihe verschiedener Todesszenarien. Jedes wirkt glaubhaft und verständlich – evtl. ein weiteres Beispiel für den gänzlich verschiedenen Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen.
Darum
8/10 Loripunkten für den ersten Anime in Jahren der mich zu Tränen gerührt hat.
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- Published:
- 9 August, 2008 / 11:20
- Category:
- Anime of the Week
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